12 Februar 2012

TV-Kurzbeitrag über uns


In der Sendereihe Gott sei Dank! auf ERF1

mit folgenden Beiträgen: Künstlerin Isabelle Borges • Tief unter der Erde • Ein Punk wird Spießer  Pilot im Dschungel*

HIER geht's zur Sendung.

* Wer der Pilot im Dschungel ist, dürft ihr ja schon mal raten...  ;o)

09 Februar 2012

Neue Landebahn

Godfrey ist in PNG als Missionarskind aufgewachsen, kennt und liebt die Menschen im Land. Mittlerweile arbeitet er bei MAF im Headquater v.a. in der Ausbildung und Begleitung des einheimischen Personals. Er hatte das Privileg vergangenen Dezember eine neue Landebahn im Hochland von Papua Neuguinea zu eröffnen und erinnert sich dabei an seine erste Begegnung mit den Menschen von Megau vor vielen vielen Jahren, als diese das erste Mal von ihrem Buschdorf in die Stadt kamen... 
Die ausführliche Story von unserm Freund und Kollegen findet ihr HIER, allerdings in Englisch.

Landebahneröffnung am 17.12. 2011 in Megau

MAF PNG 2011 in Zahlen – Ein bisschen Statistik


Die Flugzeuge
3 Twin Otter
1 Cessna 208 (Caravan)
4 Cessna 206
1 Cessna 172
6 GA8

Im Cockpit einer GA8
In 2011 sind die Piloten von MAF PNG auf 15 Flugzeugen insgesamt 10 279 Stunden geflogen. Das sind 13 611 einzelne Flüge bzw. Sektoren; pro Tag also 52 Flüge. Ein Flug dauerte durchschnittlich 30 Minuten.
Pro Pilot wurden durchschnittlich täglich 6 Landungen gemacht. 16 Landungen pro Tag war das höchste.
Insgesamt wurden so 1 454 902 km zurückgelegt. Das entspricht 36,3 Erdumrundungen.
Dabei wurden 761 345 Liter Jet A1 und 281 852 Liter Avgas verbrannt.
Nach heutigem Wechelkurs investierte MAF in das Training von Piloten 101 248 Euro. 
Beim Ticketverkauf wurden 327 255 Euro als Rabatte für kirchliche Mitarbeiter gegeben.

Mathias lädt die Fracht für die Passagiere am Landeplatz in Tinboli aus.
Insgesamt wurden 39 140 Passagiere geflogen, davon waren 11% Mitarbeiter von Kirchen und Missionswerken, 8%  Mitarbeiter von Bildungseinrichtungen, 3% Mitarbeiter des Gesundheitswesens. 
Insgesamt wurden 529 medizinische Evakuierungsflüge durchgeführt.

Medevac in einer GA8
2 694 938 kg an Fracht wurden transportiert. Dabei entfielen 3% auf die Kirchen- und Missionsarbeit, 32% auf die Dorfentwicklung (insbesondere Kaffee und Gemüse), 2% auf medizinische Hilfsgüter.

Kaffeetransport mit der Twin Otter, dem Lastesel der MAF PNG Flugzeugflotte.
Landeplatz Owena.
Monatlich wurden durchschnittlich 137 verschiedene Landeplätze angeflogen (insgesamt 251 im Jahr). 
Wiedersehensfreude. Landeplatz Okisai.

Sie wollen helfen?

Es gibt viele Möglichkeiten, wie sie MAF helfen können.
  • Durch eine einmalige Spende (auch Zweckgebunden)
  • Durch regelmäßige Spenden oder Daueraufträge
  • Durch Erbschaften oder Vermächtnisse
  • Als Sponsor eines MAF Piloten
  • Als Sponsor eines bestimmten Flugzeuges


MAF Spendenkonto

Kreissparkasse Peine
BLZ 252 500 01
Kto.-Nr. 142 560 44

IBAN: DE27 2525 0001 0014 2560 44
BIC: NOLADE21PEI
Falls gewünscht, geben Sie bitte den Zweck der Spende an. Am Anfang des Folgejahres bekommen Sie von MAF Deutschland eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt.
Weitere Infos HIER

24 Januar 2012

Auf gepackten Koffern sitzen

tun wir noch nicht. Dafür ist es noch etwas zu früh. Unser Flug geht ja erst in knapp zwei Monaten. Gepackt haben wir aber schon mal einen Kubikmeter an Fracht, verteilt in zwei Tonnen und drei mehr oder weniger große Kartons und eben die Gitarre noch.
Danke an all diejenigen, die ein wenig zu unserer Fracht beigetragen haben! Zum Beispiel die Gitarre und der Sessel werden uns in Papua Neuguinea sicher so manche Freude bereiten...

Wir sitzen auf gepackten Tonnen
Nachdem alle Tonnen und Pakete verschlossen und beschriftet, die Zollpapiere für Papua Neuguinea ausgefüllt waren, blieb es weiterhin spannend.


1.) Ob wir alles ins Auto bekommen?
Ein Autotausch wurde notwendig und aus unserm A3 wurde eine A-Klasse. Aber dennoch mussten die Rücksitze raus. Der Beifahrersitz blieb drin, denn Mandy brauchte ja auch noch ihren Platz... Und mit Mathias´ Packkünsten hat es tatsächlich funktioniert, und auch  unser Übernachtungsgepäck und der PC für unser Schweizwochenende hatten noch Platz.


2.) Ob wir unsere wertvolle Fracht wohl problemlos über die Schweizer Grenze bekommen?
Mathias hat sich am Tag vor der Reise noch das Internet nach Zollvorschriften durchgesucht und sich bei Deutschen und Schweizer Zollbehörden durchgefragt. Eine wirklich klare Antwort bekamen wir nicht; hofften schlussendlich dass wir unter dem abgabepflichtigen Freibetrag sind, kopierten unsere Frachtpapiere noch einmal mehr und fuhren los. 
So pirschten wir uns mit gezückten Reise- und Frachtpapieren an den Zollübergang heran. Aber da keine Beamten zu sehen waren, fuhren wir einfach weiter.
In Steffisburg haben wir dann alles den treuen Händen der Mitarbeiter von Gemeinde für Christus anvertraut, die Ende Mail alles in einen Überseekontainer packen werden, der dann im August hoffentlich heile in PNG ankommt. Von dort geht es dann per LKW- und Flugtransport weiter bis zu uns nach Wewak. So freuen wir uns jetzt schon auf viele viele tolle Päckchen und Paket im September...

11 Januar 2012

Humor aus der Tonne

Eine kleine Geschichte, die das Leben uns heute schrieb:
Um unsere sieben Sachen für unseren nächsten PNG-Einsatz gut zu verpacken und zu versenden, brauchten wir noch zwei große Kunststofffässer, am besten mit 200 Liter Fassungsvermögen.
Mitsteigern bei Ebay hat nichts gebracht und heute hat sich Mandy dusselig telefoniert und Mathias hat sämtliche Industriegebiete hier in der Gegend abgefahren. 
Facebook haben wir auch genutzt, um auf unser Problem aufmerksam zu machen und Antworten kamen aus Nord- und Mitteldeutschland, aus PNG und dem Südsudan. Cool, nicht?
Aber Gott hat mal wieder Humor bewiesen ...
Wir haben bei Firmen angerufen und bei Missionswerken, unter anderem auch bei der  Liebenzeller Mission. Und tatsächlich: Bei ihnen standen noch zehn Stück im Schuppen. Deren Missionare nehmen mittlerweile Holzkisten. 
Mathias ist gleich hingefahren und hat zwei geholt, wenn auch eine Nummer kleiner wie unser Wunsch, aber die großen hätten auch nicht ins Auto gepasst... Näher hätten wir es kaum haben können: 12 km one way.
Wir sind echt froh! Gott sei Dank!

Unser Tonnenlager in Wewak, wie wir es vergangenen Juli verlassen haben.

Jetzt heißt es die nächsten Tage noch das ein oder andere zu besorgen und dann zu verpacken. Zollpapiere und Packlisten müssen auch geschrieben werden.
Kommendes Wochenende fahren wir unsere Fracht in die Schweiz zur Zentrale der Gemeide für Christus, von wo aus sich im Mai/Juni ein Container mit allerlei Kostbarkeiten für Missionare auf den Weg nach Papua Neuguinea machen wird. 
Von da aus fahren wir zum MAF Schweiz Tag nach Aarau.
Ein Muss für alle, die sich für die Arbeit von MAF interessieren.

08 Januar 2012

Neuer Ausreisetermin

Seit zwei Tagen steht es fest:
Wir werden am 21. März 2012 wieder gen Papua Neuguinea fliegen.
Wer uns bis dahin gern noch sehen möchte, muss sich beeilen!


Start in Ambunti

26 Dezember 2011

Weihnachten 2011

Weihnachten - Sterne schmücken hier vielerorts das ein oder andere Fenster. Herrnhuter Sterne, Annaberger Weihnachtssterne, selbstgebastelte Faltsternen a la ALDI-Bastelset oder kitschich blinkend Made in China. Aber ist das Weihnachten? 
Es gibt noch mehr: Seesterne, Zimtsterne, Weihnachtssterne... 
Aber auch das ist nicht Weihnachten!


Stern über Bethlehem

Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg,
führ uns zur Krippe hin, zeig wo sie steht.
Leuchte du uns voran, bis wir dort sind,
Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind.

Stern über Bethlehem, bleibe nicht stehn.
Du sollst den steilen Pfad vor uns hergehn.
Führ uns zum Stall und zu Esel und Rind,
Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind.

Stern über Bethlehem, nun bleibst du stehn.
Und läßt uns alle das Wunder hier sehn,
das da geschehen, was niemand gedacht,
Stern über Bethlehem, in dieser Nacht.

Stern über Bethlehem, wir sind am Ziel,
denn dieser arme Stall birgt doch so viel.
Du hast uns hergeführt, wir danken dir.
Stern über Bethlehem, wir bleiben hier.

Stern über Bethlehem, kehrn wir zurück.
Steht doch dein heller Schein in unserm Blick,
und was uns froh gemacht, teilen wir aus.
Stern über Bethlehem, schein auch zuhaus.


Text und Melodie: Alfred Hans Zoller 
(©) Gustav Bosse Verlag, Kassel 


Dieses Lied weist den Weg zum eigentlichen Weihnachten. Denn Weihnachten wird nicht unterm Baum entschieden, sondern im Herzen; dort, wo das Kind in der Krippe ernst genommen wird.
In diesem Sinne: Fröhliche und gesegnete Weihnachten Euch allen!

08 Dezember 2011

Herbst in Deutschland


Die vielen Sonnentage im Herbst haben unser Unterwegssein quer durch Deutschland und die Urlaubstage in der Schweiz zu einer wirklich schönen Zeit werden lassen – neben all den Begegnungen und Terminen mit Familien, Freunden, Bekannten und Gemeinden.


Im Hintergrund das Schloss in Thun


Um die langen Autobahnfahrten etwas aufzulockern, haben wir Zwischenstops u.a. im Nürnberger Tiergarten, auf der Wartburg oder am Dümmer See eingelegt. Außerdem haben wir uns eine Falknerei auf Schloss Augustusburg angeschaut, die Gruyére Schaukäserei, die Callier Schokoladenfabrik und das Technikmuseum in Sinsheim, haben ein notgelandetes Flugzeug begutachtet sowie die Militärflugvorfürung der Schweizer Luftwaffe auf der Axalp, 

Auf der Axalp beim Fliegerschießen

haben im Schwarzwald und in Norddeutschland Modellflugzeuge bewundert und gesteuert, 

Die MAF Twin Otter aus PNG im Modell

sind an Flöha, Lahn, Weser und Elbe entlangspaziert. All diese Dinge sind in Papua Neuguinea so nicht machbar oder denkbar.

Es gibt keinen Herbst im tropischen Klima dort. Die Pflanzen, egal ob Blumen oder Bäume sind dort ganzjährig grün und unser Mangobaum kann gleichzeitig blühen, Früchte tragen und einen Teil seiner Blätter verlieren ...
Historische Bauwerke und geschichtsträchtige Denkmäler gibt es auch nur begrenzt. In Wewak, auf dem Weg zu unserem Lieblingsschnorchelstrand, kommen wir immer am WOM Memorial Park vorbei, einer Gedenkstätte, die an die Kapitulation der Japaner am 13. September 1945 erinnert.
Einen Tiergarten kennen wir in Papua Neuguinea auch nicht. Aber man kann exotische Tiere in freier Natur sehen. Aber dazu muss man richtig in den Busch. Flugvorführungen wie in einer Falknerei gibt es auch nicht. Aber wir hoffen, dass wir vielleicht doch auch mal einen echten Paradiesvogel fliegen sehen – und nicht nur seine Federn im Kopfschmuck der Einheimischen.
Hand-in-Hand-Spaziergänge entlang von Flüssen, in Fußgängerzonen oder am Strand werden uns dann nicht mehr möglich sein. Das gehört sich nicht in der papuaneuguinesischen Kultur und das wollen wir auch akzeptieren – auch wenn es schwer fällt.
Anfang 2012 starten wir wieder gen Papua Neuguinea.

Herbst im Centovalli

23 September 2011

Radio-Interview

Im September waren wir für die Aufzeichnung im ERF-Studio.
Hier könnt ihr es nachhören.


21 Juli 2011

Deutschland hat uns wieder!


Seit Mitte Juli 2011 sind wir wieder in Deutschland. Heimatdienst nennt sich das ganze.
Das bedeutet, dass dieser Blog erst einmal ruhen wird. Dafür lohnt sich immer mal wieder ein Klick bzw. Blick auf unsere Homepage.
Hier gibt es unter anderem noch mehr Fotos aus unserer Zeit in Papua Neuguinea und eine aktuelle Liste mit Vortragsterminen.
Sehen wir uns?